Karpathos geschichte
Karpathos hat einer sehr weit zuruckgehende Geschichte aufzuweisen und
wird in den Werken Homers bereits erwahnt.
Minoischen und mykenischen Graber und Ruinen des zweiten Jahrtausends vor
Christus sind an zahlreichen Stellen der Insel entdeckt worden. Nach der
Eroberung der Insel durch die Dorer ca. 1000 v. Chr. wurde sie auch
Tetrapolis genannt, demnach es vier Stadte auf der Insel gegeben haben muss.
Einige Namen sind bis heute erhalten geblieben.
Arkesia, in der Nahe des heutigen Arkassa, Vrykous, nahe dem heutigen
Vrykounta, Nisiros auf der Insel Saria, Posidaeon oder Potidaeon nahe der
heutigen Ortschaft Pigadia. Die Geschichte von Karpathos in der klassischen
und hellenistischen Periode folgt der turbulenten
Geschichte Griechenlands.
Um 42 n. Chr. wird die Insel von den Romern besetzt. In der byzantinischen
Zeit wird Karpathos ein Teil des Byzantinischen Reiches. Aus Furcht vor
Piratenangriffen ziehen sich die Einwohner zum Schutz auf die Berge zuruck.
Charakteristisches Beispiel ist das Bergdorf Olymbos.
Der byzantinischen Zeit
Karpathos folgt die Besatzung durch die Genuesen, spater der
Johanniterritter, der Venezianer und Turken. Wahrend der griechischen
Revolution von 1821 gegen die Turken, wird die Insel befreit.
Im Jahre 1830 wird sie jedoch im Rahmen der abgeschlossenen Vertrage wieder
den Turken zugesprochen.
1912 beginnt die Periode der Italienerherrschaft die bis 1943 andauerte. Es
folgt die kurzzeitige Besetzung der Deutschen, spater der Englander bis 1948
Karpathos endgultig mit Griechenland wiedervereint wird.
Bei Pigadia liegt die Hohle des Poseidon, nahe der Lage "Mili", die
wahrscheinlich als Grab oder Verehrungsstatte diente. Allem Anschein nach wurde
die Hohle von einer holzernen Uberdachung schutzend abgedeckt. Diese Art von
Heiligtumern war in der Antike in der ostlichen Agais haufig anzutreffen.
Moglich ist dass dieses Heiligtum der Aphrodite geweiht war, urteilt man nach
den Statuetten die in der Region von Pigadia gefunden wurden. Archaologen
behaupten dass es sich jedoch bei der "Hohle der Jungfrau" etwa 2 km.
weitergelegen um das Heiligtum der Aphrodite handelte. Die Hohle ist durch
Schafsherden in der Region stark abgenutzt worden.
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